Donnerstag, 1. September 2016
Neutral?
Heute schreibt mich das Jugendamt an. Ob wir morgen mal kurzfristig telefonieren wollen. Sie würden sich gerne ein objektives Bild machen. Es hätte wohl einen Zwischenfall in der Schule gegeben (fast zwei Wochen her).

Nunja, während des "Zwischenfalls" habe ich bei der Polizei und beim Jugendamt angerufen. Da hatte sich bis eben niemand gemeldet.

Und ich wäre wohl gegen die Hortbetreuung.

Genau. Hort ist was für Notfälle. Sonst sollten Kinden bei Ihrer Familie, ihren Freunden sein. Das ist dem Jugendamt und der AFT bekannt. Auch das die Mutter das ignoriert. Und es wäre Zustimmungspflichtig. Aber schauen wir mal.

Die AFT wollte bis Ende letzter Woche eine Stellungnahme. Ich hab geschrieben ich würde weitermachen, wenn sie ihre Ethik-Richtlinien einhalten:
https://www.dgsf.org/ueber-uns/ethik-richtlinien.htm
https://www.dgsf.org/zertifizierung/qualitaetskriterien
Dann könne es weitergehen. Ich habe keine Antwort erhalten. Aber die Mutter hatte bereits (wieder?) ein Gespräch. Sehr eigenartig.



Donnerstag, 14. Januar 2016
Fortschritt?
"Unsere" Jugendamtsmitarbeiterin hat hingeworfen. Unter dem Druck werde sie zerrieben und könne nicht mehr objektiv urteilen.
Ob es nun dran lag, dass die Mutter sie bei jeder Gelegenheit mit auf cc genommen hat, oder ob ihr die von mir präsentierten Fakten aus der Forschung nicht in Weltbild passen, wird wohl ihr Geheimnis bleiben.

Die Teamleiterin hat übernommen. Das wäre die Chance für einen Neuanfang aus Richtung Jugendamt. Schauen wir mal.



Dienstag, 22. Dezember 2015
Jugendamt - Muttis Freund und Helfer
Ob des Mailverkehrs zwischen dem Jugendamt, der Mutter und mir hat sich dann die Teamleiterin vom Jugendamt wieder gemeldet. Sie wolle den Mailverkehr ans Gericht schicken und auf einen baldigen Termin drängen.

Wir stellen also fest, wenn das Jugendamt wissenschaftlich gesicherte Fakten erhält, welche zum einen aufzeigen, wie schlecht die Situation für O. und wie sich dies verbessern ließe – dann wird die Deckung hochgenommen und nichts weiter gemacht.
Selbst rechtliche Maßnahmen, wie die Resolution vom Europarat bewirken nichts.
Wenn die Mutter hingegen nachweisliche Lügen verbreitet, dann springt ihr das Jugendamt bei und will ihr helfen.



Donnerstag, 26. Juni 2014
26.06.2014 Jugendamt
Heute war endlich der verschobene Termin bei Jugendamt.

Es war sehr anstrengend. Uns wurde klar gemacht, wenn wir uns nicht bald "bessern", dann ruft das Jugendamt ein Gericht an. Das soll dann klären, ob ggf. das Sorgerecht bei einem von uns alleine besser aufgehoben wäre. Naja damit ist klar was gemeint ist.
Das Thema Psychologe wurde so gut gelöst wie alles andere auch - einigen sie sich, oder gehen sie zu Gericht.

Mein Vorschlag, die Liste mit Symptome mal durchzugehen und dann separat mit der Mutter zu besprechen, wurde nicht einmal in Erwägung gezogen. Das Jugendamt hält sich raus. Genau wie die die Schule, die AWO und eigentlich alle. Die Lösung besteht darin mich zu ignorieren. Dadurch wird es für O. bestimmt besser.

Es wurde viel geredet, es kamen viele Vorwürfe etc. Die Jugendamttanten fanden das ganz toll. Wir würden gut miteinander reden …

Die Mutter ist nicht bereit zu gemeinsamen Gesprächstherapien zu gehen. Sie ist nicht bereit O. zu einem Psychologen zu lassen. Aber sie will aufhören schlecht über mich zu reden. Wer‘s glaubt …

Es kam der Vorschlag, dass wir uns einfach an die Umgangsvereinbarung halten und keine Absprachen treffen. Mindestens für ein halbes Jahr. Nichts anderes habe ich bisher getan. Und die Vorschläge die Wochenenden zu tauschen, waren in O.s Interesse. Aber das ist jetzt egal. Wenn der Umgang nicht passt, dann kann O. halt nicht teilnehmen – egal ob es ein Geburtstag, Tanzen oder was auch immer ist.

Nichtmal für dieses Wochenende wurde eine ordentliche Lösung erarbeitet. Die Mutter bringt O. zur Generalprobe und ich kann sie gemäß Umgangsvereinbarung 17 Uhr dort abholen – sprich aus der Probe rausreißen. Das wäre bestimmt super für O..
Bleibe die Möglichkeit sie eher in der Schule abzuholen – damit würde ich gegen den Beschluss verstoßen. Und ich hätte ein Kind, was mir das ganze Wochenende vorhält, dass es nicht zum Tanzen kann.
Oder ich lasse es ganz. Der Umgang fällt aus und O. sieht uns 7 Wochen lang nicht.
Pest und Cholera - heute als Doppelpack ...
Und die Scheißtanten sitzen da und sagen: „Das ist aber schade, dass sie jetzt keine gute Lösung gefunden haben“.

Ich habe meine Liste mit den Syptomen da gelassen. Die Tanten habe gesagt sie werden sie nicht lesen. Und wenn doch, dann höchstens das Gericht anrufen. Naja ich kann ja nochmal drüber schlafen und das ganze offiziell machen, indem ich sie nochmal per Fax schicke.

Edit: Ach und ich habe erfahren, das die Mutter jeden Scheiß zum Jugendamt getragen hat, quasi jede Minute die ich mit O. im Stau stand und zu spät kam, jede Äußerung von O. oder jede Mail von mir.



Donnerstag, 12. Juni 2014
Verzögerungen beim Jugendamt
Das für heute geplante Gespräch beim Jugendamt (als Folge von: http://pas.blogger.de/stories/2406202/ ) wird kurzfristig abgesagt. Die Teamleiterin ist krank. Ein neuer Termin wird mir irgendwann mitgeteilt. Ein Ersatz für die Teamleiterin wird erst gesucht, wenn diese länger krank sein sollte.

Ein paar Infos habe ich doch noch bekommen:

1. O.s Mutter hat die Schweigepflichtentbindung für die AWO nicht erteilt. Unabhängig davon hätte die AWO wohl auch nichts weitergeben wollen ...

2. Ein Gespräch mit der Lehrerin fand statt - O. ist klar auffällig, aber die Lehrerin bedauert wie das Schulentwicklungsgespräch ( http://pas.blogger.de/stories/2405248/ ) gelaufen ist. Der Schulpsychologe will sich das mal anschauen. Im nächsten Schuljahr. Ganz vorsichtig.

3. Das Jugendamt will Stellung zum ganzen Vorgang beziehen - im nächsten Gespräch.



Dienstag, 27. Mai 2014
Fortschritte beim Jugendamt?
Ich hatte gestern ein Telefonat mit dem Jugendamt bzgl. des Gesprächs mit der AWO ( http://pas.blogger.de/stories/2405381/ ).
Unsere Sachbearbeiterin war wie ausgewechselt. Sie hat zugehört, meine Bedenken erstgenommen und versprochen sich mit der Schule und der AWO in Verbindung zu setzen.

Dafür brauchts nur noch eine Schweigepflichtentbindung von O.s Mutter. Also heißt es wieder warten, aber zur Abwechslung mal nicht auf ein Amt.

Okay was am Ende rauskommt ist unklar - aber für den Moment will ich mal positiv denken.



Donnerstag, 8. Mai 2014
08.05.2014 Jugendamt
Ich hatte heute wieder einen Termin bei der Teamleiterin im Jugendamt. Einige offene Punkte konnten geklärt werden.
Zusammengefasst - Das Jugendamt "unterstützt" bei der Findung von Einigungen. Es gibt keine konkreten Empfehlungen, auch nicht zu einzelnen kleinen Punkten. Egal wie verstritten die Eltern sind. Die Eltern müssen sich einigen. Wenn einer nicht will, dann ist das so. Der andere kann ja zu Gericht gehen.
Das Jugendamt greift erst ein, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist - dann üblicherweise auch übers Gericht.

Speziell für unseren Fall - wir hoffen das die Scheidungskindergruppe etwas bringt. Wenn hier eine Empfehlung zum Psychologen herauskommt, dann kann O. evtl. zu einem - wenn die Eltern sich einig sind ...

Für alles andere kann ich ja zu Gericht gehen. Vor allem da wir wissen das das so viel bringt. Naja das muss ich erstmal alles verdauen.



Donnerstag, 10. April 2014
Nachricht vom JA
Ich hatte bei der Teamleiterin gefragt, ob wir uns noch einmal unterhalten können.
Sie hat abgelehnt. Sie ist nicht zuständig. Ich solle mich an eine andere Stelle wenden.

Die "zuständige" Sachbearbeiterin direkt vom JA hat meine letzte Nachricht nicht beantwortet. Und nach ihrem Auftritt beim Gespräch am Montag glaube ich nicht, dass sie überhaupt eine Unterstützung für O.s Fall sein kann.



Mittwoch, 9. April 2014
Nachtrag zum Termin am Montag
O.s Mutter hat mir auch vorgeworfen ich würde sie stalken.
Zum einen stimmt das nicht, zum anderen passt es auch wieder in die PAS Beschreibung - Interesse am Kind (z.B. durch wiederholten Nachfragen, weil die Antwort ausbleibt) wird als Stalking bezeichnet.

Außerdem hätte ich psychische Probleme, da ich immer wieder mit 'neuen' Fragen und Themen käme. Dabei ging es um Dinge wie den Schulranzen und den Geburtstag von O.s Schwester - also nichts Neues und deutlich klärenswertes.



Dienstag, 8. April 2014
07.04.2014
Gestern war der Termin beim Jugendamt.
O.s Mutter, unsere Sachbearbeiterin, die Teamleitern und ich.
O.s Mutter hatte noch ihren Lebensgefährten mitgebracht, aber der musste draußen warten.

Das Gespräch selber war durchwachsen. Die Teamleiterin hat besser zugehört und auch mehr hinterfragt.
Zusammengefasst kann man sagen, dass Problem ist, dass wir nicht mit einander reden können. Und die Lösung (z.B. mit einem Mediator reden) wird von der Mutter abgelehnt. Also bleibt nur abwarten.

Die Aussage von O. zu den giftigen Pflanzen wurde relativiert. Vielleicht wollte sie sich wichtig machen. Ich halte das für möglich, aber wie kommt man überhaupt auf die Idee - als kleines Kind?
Ich mache mir immernoch Sorgen.

Mein Vorschlag mit O. zu einem Psychologen zu gehen wurden abgelehnt. Die Mutter wäre (ohne mein Wissen oder meine Zustimmung) bereits bei zwei Psychologen gewesen und beiden hätten für Oona keinen Bedarf gesehen.

Ich habe mit einer der Psychologinnen geredet. Sie schien sich nicht an ein solches Gespräch zu erinnern. Aber vielleicht war es auch die Verschwiegenheitspflicht.

Mir wurde erklärt das PAS sehr umstritten ist. Ich habe ein paar Unterlagen da gelassen. Wie auch immer es genannt wird. Die Beobachtungen passen genau. Und bei anderen Trennungskindern kann ich vergleichbares nicht beobachten.

Ich denke ich versuche noch einen Termin zu bekommen.

O. soll in eine Scheidungskindergruppe bei der AWO. Ich höre mir das zumindest mal.