Dienstag, 7. April 2015
Ferienende - zumindest bei uns
Samstagabend ging es zurück zur Mutter. Bei der Übergabe war diesmal der Freund der Mutter dabei. Schön zu sehen, dass sie erst randaliert, dann weiter auf direkten Übergaben besteht, um dann immer einen "Zeugen" dabeizuhaben. Sprich sie kann jetzt immer behaupten was sie will, schließlich steht dann mein Wort gegen das von zwei anderen. Was kann ich tun? Auch jemanden mitbringen? Das ist doch Schwachsinn.

Und O. war bereits vorher durch den Wind. Wir hatten die Familie zu Besuch (mit 4 anderen Kindern) und haben zum Abendessen gegrillt. O. isst zurzeit eigentlich sehr gut und sehr viel. Am Samstagabend hat sie an einem trockenem Brötchen geknabbert und nichts anderes gewollt. Kurz vor der Übergabe hat sie dann angefangen zu weinen, vorgeblich wegen einem Schokoriegel denn sie noch bekommen wollte – aber es war klar, dass es wegen etwas anderem war. Sie ließ sich auch nicht wirklich beruhigen. Der Mutter hat sie dann erzählt, sie wäre hingefallen. Ein Gespräch darüber hat die Mutter abgelehnt, in erste Linie indem sie mich einfach ignoriert hat.

Ein paar Tage war O. auch bei meinen Eltern. Sie sind für O. eine Art neutrale Vertrauenspersonen. Ihnen hat sie erzählt, dass ihre Mutter sie nach jedem Umgang ausfragt, ebenso nach Psychologenbesuchen und nach den Treffen mit dem Gutachter.
Als O. der Mutter erzählt hat, dass sie dem Gutachter erzählt hat, dass sie sich ein Wechselmodell wünscht, hat die Mutter durchgedreht. Die hat O. erst angeschrien und dann ganz lange geweint.

Keine Ahnung wie das besser werden soll - egal was beim Gericht rauskommt.